Jahrelang versteckte Donkey Kong die Kokosnuss.

Viele Aufzeichnungen gibt es nicht mehr zu dem brutalen Gemetzel im Urwald, welches in den 1950er Jahren stattfand. Lediglich das Lied “Die Affen rasen durch den Wald” soll uns an die grausamen Taten erinnern, in denen einige Affen wegen einer gestohlenen Kokosnuss ums Leben kamen.

Der Text des Musikstücks spiegelt die tragischen Szenen, die sich im Dschungel abspielten, unzensiert wieder. Dort heißt es zum Beispiel, dass die Affen sich gegenseitig kalt machten, während sie durch den Wald rasten oder ein Affenonkel ganze Urwaldbäume ausriss, um nach der Kokosnuss zu suchen. In der drittletzten Strophe heißt es dann, dass die verschollene Frucht schließlich beim Affenbaby aufgefunden wurde.

…vor zwei Tagen machten Sicherheitskräfte bei einer Razzia in Donkey Kongs Baumhaus einen erstaunlichen Fund…

Die Wahrheit ist: Tatsächlich ist die Kokosnuss niemals wirklich aufgetaucht. Es war nur wesentlich einfacher, ein harmloses Affenbaby dafür zu beschuldigen, um dem unerbittlichen Krieg endlich ein Ende zu setzen, was auch gut funktioniert hat – bis heute. Denn vor zwei Tagen machten Sicherheitskräfte bei einer Razzia in Donkey Kongs Baumhaus einen erstaunlichen Fund: Es war die originale und unbeschädigte Kokosnuss, die der Grund für die Auseinandersetzung vor über einem halben Jahrhundert war. Sie wurde umgehend von den Beamten sichergestellt und wird nun an einem geheimen Ort aufbewahrt, bevor sie wieder in den Urwald zurückgeführt wird.

Wieso Kong die Kokosnuss damals gestohlen hatte, ist noch unklar. Dazu wollte er sich nicht ohne seinen Anwalt äußern. Ihm droht nun eine lebenslange Haftstrafe. Jedoch wird der Fall erst weiter untersucht, bevor ein Urteil gefällt wird. Schon vor einigen Jahren wurde der Gorilla auffällig, als er bei einem illegalen Autorennen auf Marios Piste ohne Führerschein erwischt wurde.

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